DAS WEISSE BAND
Detlev Buck darf 4 Minuten lang beweisen, dass Regisseur Michael Haneke Sinn für Humor hat. Ansonsten ist die „gute alte Zeit“ im Vorfeld des 1. Weltkrieges erfüllt von innerfamiliärer Gewalt, Gefühlskälte, Gehorsam und unmotivierten Verbrechen, dass es dem Zuschauer einen Schauder nach dem nächsten über den Rücken treibt.
DURST
Aufgrund seiner Ideenvielfalt, die sich mehr in befremdlichen Bildern und Szenenfolgen denn in stringenter Handlungsstruktur niederschlägt, vermag Park Chan-wook dem Genre „Vampirfilm“ durchaus neue Impulse zu verleihen. DURST bleibt dennoch eine seltsame Mixtur, die nur eingefleischte Fans des Kultregisseurs zu begeistern vermag.